{"id":474,"date":"2026-06-15T11:47:19","date_gmt":"2026-06-15T11:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dein-auftrittscoach.de\/?p=474"},"modified":"2026-06-15T11:47:19","modified_gmt":"2026-06-15T11:47:19","slug":"lampenfieber-jeder-kennt-es-kaum-jemand-spricht-darueber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dein-auftrittscoach.de\/?p=474","title":{"rendered":"Lampenfieber: Jeder kennt es, kaum jemand spricht dar\u00fcber"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trockener Mund, feuchte H\u00e4nde, das Herz bis zum Hals \u2013 vor einer Pr\u00fcfung, einem Vorstellungsgespr\u00e4ch oder einem Auftritt kennen das die meisten von uns. Trotzdem reden wir selten dar\u00fcber. Dabei ist Lampenfieber eines der normalsten Dinge der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Woher das Wort kommt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Begriff entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Theaterjargon. Die Rampenlichter am vorderen B\u00fchnenrand waren \u00d6l- und Gaslampen, so hei\u00df, dass die Darsteller:innen unter ihnen schwitzten wie im Fieber. Vermutlich auch eine Anlehnung an das \u00e4ltere \u201eKanonenfieber&#8220; \u2013 die Angst des Soldaten vor der Schlacht. Und damit ist man dem Kern schon nah.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum dein K\u00f6rper Alarm schl\u00e4gt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir vor anderen sprechen, interpretiert unser Gehirn die Situation manchmal wie eine Bedrohung. Fr\u00fcher war das \u00fcberlebenswichtig: Der Stress-Boost half uns, zu k\u00e4mpfen oder zu fliehen. Heute stehen wir \u201enur&#8220; auf einer B\u00fchne \u2013 aber der K\u00f6rper reagiert noch immer, als w\u00fcrden wir einem S\u00e4belzahntiger gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktion an sich ist dabei nicht das Problem. Ein gewisses Ma\u00df an Aktivierung macht uns wach, pr\u00e4sent und konzentriert \u2013 eigentlich beste Voraussetzungen f\u00fcr einen gelungenen Auftritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwierig wird es erst, wenn die Anspannung zu gro\u00df wird und aus Lampenfieber echte B\u00fchnenangst entsteht. Dann schaltet der K\u00f6rper in den Kampf- oder Fluchtmodus: Die Muskeln spannen sich an, der Kopf geht offline. Nicht gerade das, was man sich auf der B\u00fchne w\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die gute Nachricht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesem Mechanismus sind wir nicht ausgeliefert. Wir k\u00f6nnen lernen, unser Nervensystem zu regulieren und auch in herausfordernden Situationen handlungsf\u00e4hig zu bleiben. Genau dabei setzt Auftrittscoaching an: Mit Methoden wie Hypnose und PEP l\u00f6sen wir innere Blockaden, damit Auftritte wieder mit Freude statt mit Angst verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel ist nicht, die Aufregung wegzumachen \u2013 ein bisschen Lampenfieber darf bleiben. Das Ziel ist, dass die B\u00fchne wieder zu dem werden darf, was sie sein soll: ein Ort von Pr\u00e4senz, Ausdruck und Freude.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trockener Mund, feuchte H\u00e4nde, das Herz bis zum Hals \u2013 vor einer Pr\u00fcfung, einem Vorstellungsgespr\u00e4ch oder einem Auftritt kennen das die meisten von uns. Trotzdem reden wir selten dar\u00fcber. Dabei ist Lampenfieber eines der normalsten Dinge der Welt. Woher das Wort kommt Der Begriff entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Theaterjargon. 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